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Bürgerfreundliche / Unternehmensfreundliche Verwaltung


 
   Zum Thema:

Was unter Bürgerkommune und bürgerfreundlicher Verwaltung zu verstehen ist, ist in der Fachliteratur nicht eindeutig definiert. Der Begriff ist wissenschaftlich nur unzureichend instrumentell hinterlegt worden. Der Begriff der "Kundenfreundlichkeit" auf Ebene der Unternehmen ist im Gegensatz dazu deutlich klarer definiert worden. Die Diskussion um die Bürgerkommune findet seine Herkunft in der angloamerikanischen Politikwissenschaft. Das Modell wurde in Deutschland dementsprechend zuerst unter politikwissenschaftlichen Fragestellungen diskutiert. Insbesondere im Rahmen der Debatte um die Leistungstiefe im öffentlichen Sektor (Was sollte der Staat selbst machen, was an Verbände und Bürger abgeben), Unter dem Stichwort "aktivierender Staat", und unter dem Stichwort "bürgerfreundliche Engagement". In der Praxis hat der Begriff insbesondere bei der Einrichtung der Bürgerbüros in den Kommunen und bei der organisatorischen Trennung der Back Office- Leistungen von den Front Office- Leistungen eine Rolle gespielt.

Onlinetexte:

 

  • Am 1. März 2006 startet an der Ruhr-Universität Bochum das Projekt "IDEMA Internet-Dienst für eine moderne Amtssprache". Ziel des Projekts ist die bundesweite Verbesserung der Bürger-Verwaltungs-Kommunikation. Bereits in 2000-2002 führte die Ruhr-Universität Bochum mit der Stadt Bochum ein bundesweit beachtetes Pilotprojekt durch (www.rub.de/vt). Die sehr hohe Resonanz bei anderen Kommunen hat die Ruhr-Universität Bochum veranlasst, IDEMA zu entwickeln. Hier wird allen interessierten Kommunen und Organisationen 5 Jahre lang eine umfassende Unterstützung zum Thema Bürger-Verwaltungs-Kommunikation angeboten, inklusive eines Online-Wörterbuchs zur Bürger-Verwaltungs-Kommunikation und eines Online-Trainingsprogramms. Das Projekt soll sich über einen einmaligen, nach Größen gestaffelten Teilnahmebeitrag der Kommunen selbst tragen: Link
     
  • Aus dem Vorwort: unser “Amtsdeutsch” steht immer wieder in der Kritik. Für Bürgerinnen und Bürger wirken Briefe der Stadtverwaltung häufig schwer verständlich, unpersönlich und manchmal sogar überheblich. Dem Servicegedanken unserer Stadtverwaltung als Dienstleistungsunternehmen werden sie nicht immer gerecht. Dahinter steckt meist keine Absicht. Viele “alte Zöpfe” sind einfach zur Gewohnheit geworden. Für mehr Bürgernähe und -freundlichkeit - und sicher auch ein besseres Image der Verwaltung - lohnt es sich, das Amtsdeutsch genauer zu betrachten. Die Stadtverwaltung Bochum startete daher im März 2000 zusammen mit dem Germanistischen Institut der Ruhr-Universität ein Projekt, an dem sich das Sozialamt, das Bauordnungsamt, das Rechtsamt und die Organisations- und Personalentwicklung beteiligten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung stellten mit Unterstützung der Universität eine Vielzahl ihrer Texte auf den Prüfstand und entwickelten gemeinsam Verbesserungsvorschläge. Dabei standen Verständlichkeit, Beziehungsförderung und Serviceorientierung (Kooperation) im Vordergrund. Das Rechtsamt prüfte bei allen Schreiben, ob die Änderungen rechtlich einwandfrei sind. : Link
     
  • Förderung bürgerschaftlichen Engagements: Link
     
  • Qualitätsgarantien für Bürgerinnen und Bürger: Link
     
  • Flächendeckender Einsatz von Qualitätsversprechen in Klein- und Kleinstkommunen zur Verbesserung von Bürgerservice und Dienstleistungsqualität: Link
     
  • Der Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis: Link
     
  • athaus Direkt und Relationship Management in Nürnberg (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Bürgerämter in Berlin: Link
     
  • Kundenbeziehungsmanagement für mittelständische Unternehmen in Münster (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Landesgrenzenüberschreitende virtuelle Gewerbeflächenvermittlung Ulm/Neu Ulm (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Bürgerpanels als Instrument und Motor der Verwaltungsmodernisierung (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Bürgerschaftliche Teilhabe an der Verwaltungsmodernisierung in Dürmentingen/Oberschwaben (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Lokale Demokratiebilanz in Leipzig (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link
     
  • Public Value Management: Werte schaffen für das Gemeinwohl (Folien einer Veranstaltung der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer): Link, Link
  • Arbeitshandbuch: Bürgernahe Verwaltungssprache Hrsg.: Bundesverwaltungsamt – Bundesstelle für Büroorganisation und Bürotechnik (BBB) : Link
  • Hill, Hermann, Bürgerorientierung als Eckpfeiler der Staatsmodernisierung. Festvortrag anlässlich der Preisverleihung zum Wettbewerb "Innovative Verwaltung 2000" am 9. Oktober 2000 in München : Link
  • Leo Kißler / Jörg Bogumil Der Bürgerladen Hagen: Kundenorientierung und Produktivitätssteigerung durch mehr Arbeitsqualität1 : Link
  • Jörg Bogumil / Leo Kißler Bediente Kunden? Anmerkungen zu den Möglichkeiten und Grenzen von Kundenorientierung in der Kommunalverwaltung1 : Link
  • Jörg Bogumil/Leo Kißler1 Der Staat in Augenhöhe? Durch „Kundenorientierung“ zu einem neuen Verhältnis zwischen Staat und Bürger : Link
  • König Bürger Zum Konzept der Bürgerkommune und des bürgerschaftlichen Engagements. von Jörg Bogumil/Lars Holtkamp : Link
  • Der Bürger als Auftraggeber, Kunde und Mitgestalter - ein Systematisierungsvorschlag von Jörg Bogumil : Link
  • Kommunale Verwaltungsmodernisierung und bürgerschaftliches Engagement. von: Jörg Bogumil/Lars Holtkamp : Link
  • Bürgerschaftliches Engagement in der kommunalen Praxis Initiatoren, Erfolgsfaktoren und Instrumente. von Jörg Bogumil/Hans Josef Vogel (Hg.) : Link
  • Auf dem Weg zur Bürgerkommune? Der Bürger als Auftraggeber, Mitgestalter und Kunde. von: Jörg Bogumil : Link
  • Die Bürgerkommune und die Interessenlage der kommunalen Entscheidungsträger. von Lars Holtkamp : Link
  • Engagementförderung in NRW-Städten Potentiale nicht ausgeschöpft Lars Holtkamp / Gudrun Schwarz Im Rahmen eines gerade angelaufenen Forschungsprojektes zur Bürgerkommune, das von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wird (vgl. http://www.fernunihagen. de/POLAD/Projekt.htm), haben die AutorInnen u. a. die Stadt Arnsberg in Nordrhein-Westfalen und die Stadt Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg (BW) hinsichtlich der Engagementförderung näher untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die Rahmenbedingungen für eine Engagementförderung in BW wesentlich günstiger sind, wie im Folgenden thesenhaft dargelegt wird. Daran anschließend wird an konkreten Beispielen gezeigt, was es in unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Städten für Förderungsansätze gibt und wie sie weiterentwickelt werden könnten. : Link
  • Die Beschäftigten im Modernisierungsprozeß - Akteure oder Agierende? von Jörg Bogumil / Leo Kißler : Link
  • Priv. Doz. Dr. Jörg Bogumil (FernUniversität Hagen) Neue Formen der Bürgerbeteiligung an kommunalen Entscheidungsprozessen – Kooperative Demokratie auf dem Vormarsch!? Vortrag auf der Fachkonferenz „Stadt und Bürger“ des Deutschen Städtetages am 1.3.01 in Kassel : Link
  • Bürgerschaftliches Engagement als Herausforderung für die lokale Demokratie. von: Jörg Bogumil/Lars Holtkamp : Link
  • Die Bürgerkommune – eine unsoziale Modewelle? Eine Replik auf Roland Roth. von Jörg Bogumil/Lars Holtkamp : Link
  • THE “CITIZENS` COMMUNITY” ARNSBERG IN GERMANY: EMPOWERING AND ENABLING CITIZENS1 Jörg Bogumil Distance Learning University Hagen Hans-Josef Vogel Mayor of arnsberg Germany : Link
  • Hamburger Bürgerbefragung 2000: Verwaltungsleistungen aus Bürgersicht : Link

Literaturhinweise:

Die folgenden Titel (größtenteils Fachzeitschriften) werden von verwaltungsreform.net zu diesem  Thema  empfohlen. Die Titel werden in alphabetischer Reihenfolge nach Autor aufgelistet. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Wulf Evers:

 

 

Autor: Abele, P./Akcay, C./Grimmer, K.
Titel: Wege zum Bürgeramt, Kassel 1993 (= Arbeitspapiere der Forschungsgruppe Verwaltungsautomation 53)
Erscheinungsjahr: 1993
Quelle -

 

Autor: Grenacher, H.
Titel: BürgerBüro als Service am Kunden. Anforderungen an die Anlaufstelle für die Bürger in Baunatal, in: VOP 6-7/96, 43-47
Erscheinungsjahr: 1996
Quelle -

 

Autor: Grunow, D.
Titel: Kommunale Leistungsverwaltung: Bürgernähe und Effizienz, in: Kommunalpolitik, Opladen 1994, 362-379
Erscheinungsjahr: 1994
Quelle -

 

Autor: Klausegger, C./Scharitzer, D.
Titel: Der Bürger als Kunde. Spezifika öffentlicher Kundenbeziehungen am Beispiel einer Analyse der Kundenzufriedenheit bei Finanzämtern, in: GfK Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung 3/2000, 280-300
Erscheinungsjahr: 2000
Quelle -

 

Autor: Lenk, K./Irps, R.
Titel: Mehr Dienstleistungsqualität im ländlichen Raum durch BürgerBüros, in: VOP 3/1993, 164-169
Erscheinungsjahr: 1993
Quelle -

 

Autor: N.N.
Titel: Befragung der Konstanzer Bürgerinnen und Bürger 1997
Erscheinungsjahr: 1997
Quelle -

 

Autor: N.N.
Titel: Geschäftsprozessoptimierung im Bürgeramt. Leitfaden des Städtetages Baden-Württemberg für die Einrichtung und Organisation von Bürgerämtern, Stuttgart 1997
Erscheinungsjahr: 1997
Quelle -

 

Autor: N.N.
Titel: Bürgernahe Verwaltung in den neuen Bundesländern. Leitbild (= KGSt-Bericht Nr. 2/1992)
Erscheinungsjahr: 1992
Quelle -

 

Autor: N.N.
Titel: Konzept Bürgerämter der Stadt Hagen
Erscheinungsjahr: 1996
Quelle -

 

Autor: N.N.
Titel: Kommunales Management ion der Praxis. Band 2 der Veröffentlichungsreihe des Projektes >>Modern & bürgernah - Saarländische Kommunen im Wettbewerb<<. Hg.: Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 1997
Erscheinungsjahr: 1997
Quelle -

 

Autor: Richter, M.
Titel: gedas: Bürgerbüro für kurze Wege zu allen wichtigen Ämtern, in: VOP 11/2000, 42-43
Erscheinungsjahr: 2000
Quelle -

 

Autor: Schwarz-Österreicher, U.
Titel: Stadtteilforen und Verwaltungsreform - oder: der Stadtteil als Bezugsgrösse für einen neuen Umgang mit der Stadt, in: ?
Erscheinungsjahr: ?
Quelle -

 

Autor: Stadt Konstanz
Titel: Bürgerbüro
Erscheinungsjahr: 1997
Quelle -

 

Autor: Städtetag BW
Titel: Geschäftsprozessoptimierung im Bürgeramt
Erscheinungsjahr: 1997
Quelle -

 

Autor: Stratemann, I./Wottawa, H.
Titel: Bürger als Kunden. Wie Sie Reformkonzepte für den öffentlichen Dienst mit Leben füllen, Frankfurt/New York 1995
Erscheinungsjahr: 1995
Quelle -

 

 

 

 

 

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Wulf Evers